Dagmar Dost-Nolden in der Ausstellung "Auf dem Weg" in Bi-Pi's Kulturgalerie

That's why K 2, oxidiertes Eisen

Midissage der Ausstellung mit Malerei und Skulpturen in Bi-Pi's Kulturgalerie

Die Midissage der Ausstellung findet statt am Donnerstag, den 29. Oktober 2009, um 19:00 Uhr in Bi-Pi's Kulturgalerie in der Rolandstraße 61 in 50677 Köln.

Es sprechen: Johannes Meißner, (Vorstand des Trägerwerks St. Georg e.V., Diözesankurat) und Julia Köster (Kunsthistorikerin, MA / Köln)

Dauer der Ausstellung 17. September bis 13. November 2009
täglich von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Ort: Bi-Pi's Kulturgalerie, Rolandstraße 61, 50677 Köln, Tel.: 0221/9370200

 

"Auf dem Weg"

… Der Mensch, so wie alles andere auch, ist nur ein Teil  von frei fließender Energie, die das ganze Universum formt …

Im Mittelpunkt meines Interesses ist vor allem lebendige Energie  und Ihre Formen in der konkreten und geistigen Realität. Energie, die sich stets verwandelt.

Alle meinen künstlerischen Arbeiten beschäftigen sich mit diesem Thema.
Energie bedeutet Bewegung und Dynamik.
Wichtig sind die Verwandlungen von einer Form zu anderen, das " Mitten zwischen", auf dem Weg zu sein", in Bewegung.
Alles ist in stetigem Fluß. Es gibt viele Richtungen und Andeutungen von Möglichkeiten, die entdeckt werden wollen.

Ich biete dem Zuschauer eine Gelegenheit zum Entdecken.
Ein Bild, das beim ersten Anblick abstrakt aussieht, entwickelt sich bei längerem Hinsehen zu einer Bühne individueller Geschichten. Menschliche Figuren treten hervor aus dem abstraktem Versteck. Sie sind aber nur eine Option, müssen nicht unbedingt als solche erkannt werden.
Ich verbinde in meinen Bildern das Bewusste mit dem Unbewussten und das Spontane mit dem Geplanten.
Oft benutze ich leichter aquarellartiger Farbauftrag zusammen mit schweren sandigen Strukturen, die aber eher Leichtigkeit und Licht suggerieren. Der Sand bedeutet nicht die Masse, sondern hat die Aufgabe das Licht zu streuen.

Die Energien haben die Tendenz, sich über den Rahmen hinaus weiter in den Raum zu verbreiten. So war der Übergang zur dreidimensionalen Arbeiten und Skulptur die natürliche, logische Folge. Sie sind die räumliche Fortsetzung meiner künstlerischen Arbeit.


© Frank Landgrebe